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Was ist Eigenbluttherapie?

Die Wirkung naturheilkundlicher Behandlungsverfahren beruht auf der Aktivierung körpereigener Selbstheilungskräfte. Hierzu bedarf es bestimmter anregender Reizverfahren, um die körpereigene Regulation in Gang zu setzen.

Die Behandlung mit Eigenblut ist ein solches Reizverfahren: eine kleine Menge Blut wird aus einer Armvene entnommen und in den Gesäßmuskel zurückgespritzt. Hierauf reagiert der Körper mit einer Immunantwort. Während dieser über mehrere Tage andauernden Immunreaktion werden Immunzellen nachhaltig aktiviert, die Abwehkräfte werden angeregt.

Was ist die „erweiterte“ Eigenbluttherapie?

Bei der beschriebenen Art der Eigenbluttherapie handelt es sich um die klassische Form ohne die Zugabe weiterer Wirkstoffe. Sie wirkt unspezifisch alleine auf die Abwehrkraft des Körpers.

In unserer Praxis kommt in der Regel eine weiterentwickelte Form, die sog. „erweiterte Eigenbluttherapie“ zur Anwendung: Durch die Zugabe bestimmter homöopathischer Medikamente zur Eigenblutinjektion lässt sich der Ablauf der in Gang gesetzten Immunreaktion gezielt lenken. So wird aus der unspezifischen Abwehrsteigerung ein zielgerichteter Heilungsvorgang.

Die ursprüngliche Immunantwort dient gewissermaßen als Transportmittel, um Homöopathie im Herzen der körpereigenen Regulation wirken zu lassen; an einer aus naturheilkundlicher Sicht sehr bedeutenden Stelle also, nämlich dort, wo Selbstheilungskräfte gesteuert werden.

Die Wirkung der erweiterten Eigenbluttherapie eröffnet eine Fülle von Möglichkeiten, welche weder mittels der alleinigen klassischen Eigenbluttherapie noch alleiniger Gabe homöopathischer Mittel zu erreichen wären. Eigenbluttherapie ist als sanftes Regulationsverfahren schmerz- und nebenwirkungsarm.

Bei welchen Beschwerden hilft Eigenbluttherapie?

Bewährt hat sich die Eigenbluttherapie zur Behandlung folgender Beschwerden:

Wie viele Anwendungen sind erforderlich?

Wie bei vielen naturheilkundlichen Anwendungen handelt es sich auch bei der Eigenbluttherapie um eine Serienbehandlung: eine bestimmte Anzahl von Wiederholungen ist erforderlich, um die therapeutische Wirkung zu erreichen und zu festigen. Bewährt hat sich hierbei eine Serie von 10 Behandlungen. Nach Möglichkeit sollten innerhalb der ersten Behandlungswoche drei Anwendungen erfolgen, in den folgenden Wochen jeweils zwei. Eine Serie erstreckt sich also über knapp fünf Wochen. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, die Anwendungen können jederzeit zu den Sprechstundenzeiten erfolgen.


Weitere Informationen ...

... finden Sie im Download-Bereich in unserem Infoblatt "Eigenbluttherapie".